Feinstaub Sensor GP2Y10

 

Es geht um den Feinstaubsensor GP2Y10 der in PM2.5 misst. Vermutlich misst dieser Sensor nur PPM. Hier ein paar Anhaltpunkte zu den Messwerten.

3000 + = very bad
1050-3000 = bad
300-1050 = normal
150-300 = good
75-150 = very good
0-75 = tiptop

Der Sensor ist sehr Lichtempfindlich daher musste ich eine Gehäuse konstruieren wo kein Licht einfallen konnte, und an Lüfter für genügend Luftstrom sorgt. Dazu habe ich einen WeMos via ESPEasy gekoppelt.

Der V-LED (1) des GP2Y10 wird über 150 Ohm an 5V angeschlossen.

Der LED-GND (2) und S-GND (4) des GP2Y10 an GND

Der LED (3) des GP2Y10 an GPIO-2 (D4) des Wemos

Der Vo (5) des GP2Y10 an A0 des Wemos

Der Vcc des GP2Y10 an 5V

Zwischen LED-GND (2) & S-GND (4) und dem V-LED (1) kommt noch ein 220µF Elko.

 

 

Die Sensorbox

Beide Sensoren GP2Y10 und SDS011 hängen direkt nebeneinander

Jetzt kommen wir zum Messwertvergleich

GP2Y10

SDS011

Wir sehen das die Messwerte doch teilweise stark voneinander abweichen.

Ich gehe davon aus das der GP2Y10 nicht sehr genaue Messwerte liefert, daher verlasse ich mich doch ehr auf den SDS011 Sensor.

Feinstaub SDS011

Ich habe mich eine weile mit Feinstaubsensoren beschäftigt unter anderem auch der GP2Y10 ( später dazu mehr ), da mir der GP2Y10 etwas ungenau schien, habe ich mir jetzt auch mal den SDS011 von Nova angeschaut. Dieser Sensor kann nicht nur wie der GP2Y10 PM2.5 messen sondern er kann auch PM10 messen. Der Sensor SDS011 bekommt man z.B. hier für ca. 20€.

Bei luftdaten.info gibt es ein sehr interessantes Projekt das die gewonnen Daten grob in eine Karte einträgt und man so in den Städten sehen kann, wie es wirklich um den Feinstaub steht. In diesem Projekt wird ein Nova SDS011 z.B. noch mit einem DHT22 oder BMP280 koppeln installiert die Firmware auf einem ESP8266 ( ich habe einen WeMos D1 Mini genommen hier ) und meldet sich bei luftdaten.info an.

Wirklich interessant wird es wenn man FHEM nutzt und die Daten mit einem Modul übernimmt.

Dazu habe ich ein Gehäuse entwickelt für den Sensor und den WeMos, das man hier finden kann.

Falls jemand Interesse an einem Gehäuse hat, WeMos oder Sensor kann man nicht kontaktieren.

Mein 3D Drucker -Raise3D N2- 22.05.17

Im Jan. 2017 habe ich mich dazu entschieden mir einen 3D Drucker zu kaufen. Dann war natürlich die Überlegung welcher Hersteller. Da gibt es ja sehr viel, die bekanntesten sind z.B. Ultimaker, MakerBot, Zortrax, Formlabs, Prusa, uvm.

Man unterscheidet hier nochmal die FDM ( Fused Deposition Modeling ) FFF ( Fused Filament Fabrication ) oder SLA ( Steriolithografie ). Bei den FDM / FFF 3D Drucker wird ein Filament ( eine Art Kunststoffdraht ) mit 3mm oder 1,75mm im Gerät Schicht für Schicht  verarbeitet.

Bei den SLA 3D Druckern wird ein flüssiges Hartz mit einem Laser Schicht für Schicht ausgehärtet. Die SLA Geräte beeindrucken mit sehr feinen Details, allerdings müssen die gedruckten Teile oft noch nachbearbeitet werden. Das Hartz für die SLA Geräte sind auch nicht sehr günstig.

Die FDM Geräte haben auch einige qualitative Unterschieden. Die neueren Geräte haben ehr 1,75mm Filament. Bei den Filamenten gibt es auch sehr viele Werkstoffe. Polypropylen, ABS, PETG, Flexibel ( TCP, TPE), HIPS, Karbonfaser, Nylon, PLA uvm. Es gibt mittlerweile auch viele Filamente mit Holz, Kupfer, Eisen oder sogar Steinpulver. In der Entwicklung sind auch Filamente mit Keramik und Glas - Anteil.

Nach vielen Recherchen habe ich mich für einen FDM 3D Drucker entschieden, und ein Model mit 2 Extrudern und einem geschlossenem Gehäuse, damit es etwas ruhiger ist, und nicht so viel Heizung benötigt. Meine Wahl fiel auf den etwas nicht so bekannten Raise 3D N2.

Mittlerweile habe ich schon einiges gedruckt und schon einige Filamente getestet

Raise 3D rot/gelb  PLA - gutes PLA

Fillamentum blau PLA  - hat 3x meine Düse verstopft, nicht  zu empfehlen

Fillamentum weiß ABS  -  riecht sehr stark, etwas schwierig zu drucken weil starkes warping, ehr nicht zu empfehlen.

FormFutura HDglass schwarz halbtransparent PETG - lässt sich sehr gut drucken, man kann auf den Raff verzichten.

FormFutura EasyFil gelb & hellblau PLA  -  gutes PLA schöne Farbe, gute zu verarbeiten, von der Stabilität fast wie Polymax PLA

FormFutura ApolloX grau ASA - so ähnlich wie ABS soll auch Wetterfest sein, ist allerdings nicht  einfach zu drucken, und nicht sehr stabil. Kleine Objekte gehen gut.

FormFutura Clear Secent weiß & schwarz ABS - kaum ABS typische Gerüche, kein warping, Stabilität ist gut, besser wie PLA.

Polymaker Polymax weiß PLA - sehr gutes und stabiles PLA

Polymakrer Polyflex schwarz TPE - nicht ganz so einfach drucken, trotzdem durchaus brauchbar, z.B. für Schutzhüllen oder Gummiefüße

Colorfabb XT transparent PETG - Test steht noch aus.

Eine meiner ersten Drucke waren eine Extruder Zufuhr und Deckelhalter

Die Original Extruder Zufuhr rieb immer am Deckel des 3D Druckers was manchmal etwas nervig war.